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Ich muss ja zugeben, dass ich mich sehr lange dagegen gewährt habe, mich bei Facebook anzumelden. Aber seit ich meine Magisterarbeit schreibe, bin ich nun auch einer von diesem komischen Scila Network Menschen. Es ist nun mal so, dass es eine ganz nette Ablenkung ist, wenn man über den Büchern hängt und an der Arbeit schreibt. Man sitzt ja eh an dem PC – dann kann man auch mal eben nachgucken, ob man einen neuen Freund hat und wer einem eine Nachricht geschrieben hat. Ich glaube, wenn es Facebook nicht geben würde, würde ich hier total vereinsamen, denn raus zu gehen und zu feiern, da habe ich schon lange gar keine Zeit mehr für. Dabei war ich immer so gerne auf Party unterwegs – aber irgendwann muss man auch wissen, wann gut ist und mal auf die eine oder andere Party verzichten!

Ich habe gerade mal die Hälfte meiner abreit und ich habe schon so was von Bock mehr weiter zuschreiben. Ich dachte endlich, dass diese Thema ein wenig mehr hergeben würde, aber um ehrlich zu sein, bin ich jetzt schon total genervt. Ich versuche das hier jetzt einigermaßen hinzubekommen. Die Note ist mir mittlerweile vollkommen egal. Ich möchte einfach nur noch meinen Abschluss in der Tasche haben und dann endlich mit meinen Freund ach Amerika. Wenn ich so daran denke, gerate ich schon wieder ins Schwärmen – es wird bestimmt ganz großartig werden. Aber zurück zum hier und jetzt und zu meiner Arbeit – die will nämlich weiter geschrieben werden und ich lass mich hier schon wieder ablenken!

Ich habe mich gestern mit meinen Freund vor dem PC gesetzt und wir haben einen Reiseroute für unsere Amerikatour ausgearbeitet. Ich weiß ja – eigentlich sollte ich mich auf meine Magisterarbeit konzentrieren, damit ich nicht alles auf den letzen Drücker schrieben muss. Die zeit läuft – ich bin seit einer Woche offiziell angemeldet. Aber es ist einfach zu verführerisch von Amerika zu träumen und sich immer Internet anzuschauen, wo mein Freund und ich bald überall sein werden! Wir wollen in New York starten und erst einmal dort 3 Tage verbringen. Dann geht es weiter die Ostküste runter nach Florida. Von Florida aus buchen wir uns dann einen Flug nach Kalifornien. Ich muss ja zugeben auf Kalifornien freu ich mich m meisten! Vielleicht bekommen wir dort ja auch den einen oder anderen Star zu sehen! Dann geht es mit dem Auto weiter Westküste hoch nach Washington und von Washington dann wieder nach Hause! Den Rückflug werden wir uns erst mal sparen – denn es ist wirklich schwer abzuschätzen wie lange wir wirklich die Tour brauchen werden…


Ich glaube, ich habe heute Morgen ein keines Vöglein zwitschern gehört. Ich will mich ja nicht zu früh freuen, aber ich denke, der Frühling kehrt zurück und ich freu mich schon so sehr drauf – das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! Schon alleine, dass es morgens nicht mehr dunkel ist, wenn man aus dem Haus kommt! Und ich habe mir auch ganz fest vorgenommen, mit meinem Freund dieses Jahr eine richtig lange Reise zu machen. Ich werde jetzt erst mal mein Studium fertig machen- ich habe jetzt endlich auch ein Thema für meine Arbeit… und nach meinem Abschluss geht es für 6 Wochen ab nach Amerika. Ich bin schon fleißig am Sparen. Ich habe mir schon immer mal gewünscht, mit einem Wohnmobil kreuz und quer durch die vereinigten Staaten zu reisen und ich glaube, das wird ein ganz großes Ding! Naja – aber zuerst liegt ja noch ein wenig Arbeit vor mir… aber immerhin habe ich was in Aussicht, auf das ich mich freuen kann!

Und dann?

18:19

Eine ganz andere Frage ist ja – was mache ich eigentlich nach meinem Studium. Dann habe ich den Studentenbonus verloren und muss mich um einen richten Job kümmern. Momentan halte ich mich mit zwei verschiedenen Studentenjobs über Wasser und ich muss zugeben, dass ich davon auch sehr gut leben kann! Ich meine ich muss dann erst mal einen Job finden, bei dem ich netto so viel verdiene wie jetzt, dass wird nämlich bestimmt nicht ganz einfach sein. Ich muss ja zugeben, dass ich kaum Praktika gemacht habe, während meines Studiums und deswegen auch nicht wirklich Berufserfahrung vorzuweisen habe. Ich hoffe einfach darauf, dass ich mich, wenn es denn mal so weit ist – mich so gut verkaufen kann, dass das schon klappt mit dem Arbeitgeber und mir! Und wenn nicht, halte ich mich halt einfach weiter mit Nebenjobs über Wasser – das klappt auch gut!

Und er der Winter nimmt kein Ende. Immer liegt noch überall Schnee – und die Wetteraussichten sind nicht gerade rosig! Bei mir an der Uni läuft es zurzeit auch nicht gerade rund, und alles im allem bin ich sehr unzufrieden mit meinem Leben. Ich wollte eigentlich schon längst an meiner Semesterarbeit sitzen, aber irgendwie habe ich immer noch kein ordentliches Thema gefunden, über das ich schrieben will. Zu dem einen Prof., der mit das Kafka Thema aufrücken wollte, bin ich einfach nicht mehr hingegangen. Das war mir einfach zu blöd. Doch leider habe ich immer noch keine bessere Idee. Ich beneide die BWL er, die ihre Abreit in irgendeinem Unternehmen schreiben können. Das ist doch irgendwie was handfestes und nicht so ein blubber-laber Ding wie diese Geisteswissenschaften. Aber nein – mein Studium hat mir eigentlich immer sehr viel Spaß gemacht. Ich muss jetzt halt nur schauen, dass es endlich mal zu einem ordentlichen Abschluss kommt!

Sobald es ein bisschen schneit verlerne die Menschen ja sofort das Autofahren. Das ist mir voriges Jahr schon so negativ aufgefallen, aber ich finde dieses Jahr ist es noch schlimmer. Ich kann das nicht verstehen. Da sind die Straßen einigermaßen frei und gestört und die Leute kriechen mit ihren Autos vor mir her, als ob das reinste Schneechaos herrschen würde. ich meine momentan brauche ich zur Uni fast doppelt so lange wie im Sommer – nicht weil es glatt wäre und manche nicht normal Autofahren könnte – NEIN! Weil alles vor mir her kriecht in ihrem Schneckentempo. Schrecklich! Klar, die behaupten dann immer das es viel zu gefährlich sei, schneller zu fahren und dass sie einfach nur an ihrem Leben hängen würden – aber ganz ehrlich, wenn ihnen wirklich was an ihrem Leben liegen würde, dann würden sie ein wenig mehr auf Gas treten, denn irgendwann kommt der Punkt, da steige ich aus meinem Auto und drehe so einem Kriecher den Hals um!

Ich werde mich nie wieder über Hitze beklagen! Ich hasse den Winter. Klar ist es gemütlich, schön in eine Decke eingemummelt zu Hause zu sitzen und dem Schneegestöber zuzusehen – aber wer bitte hat den Zeit den ganzen Tag zu Hause sitzen – als ich jedenfalls nicht. Schon alleine der Hund will ja dreimal am Tag raus um sein Geschäft zu verrichten! Ich habe schon versucht meinen Freund zu überreden, dass er wenigstens abends mit Kessy spazieren geht – aber er weigert sich! Er meint immer, dass ich ja schließlich den Hund auch haben wollte und dass ich nun auch mit ihm raus gehen müsste. Naja – er hat ja auch recht aber ein bisschen  ungerecht finde ich es schon, wenn er immer im Warmen sitzen bleiben kann und ich raus muss, in den fiesen Schneematsch!

Und schon wieder ist Weihnachten – ich fasse es einfach nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Es kommt mir so vor wie gestern, als wir umgezogen sind – nun wohnen wir schon ein halbes jhar zusammen und cih muss zugeben es läuft wirklich super zwischen meinem Freund und mir. Unsere kleine Kessy ist natürlich auch immer überall dabei. Wir werden Heiligabend ganz romantisch zu zweit verbringen und dann am ersten und zweiten Weihnachtstag die obligatorischen Familienbesuche abstatten! Bestimmt wird es wieder überall sehr viel zu essen geben und ich werde bestimmt 10 Kilo zunehmen! Aber das ist nicht schlimm, mein Freud sagt eh immer das ich viel zu dünn wäre. Obwohl das meines Erachtens ja gar nicht geht – also zu dünn zu sein! Ich werde mich einfach im nächsten Jahr in einem Fitnessstudio anmelden und die angefressenen Pfunde wieder abtrainieren – das nehme ich zwar jedes Jahr vor, aber diesmal werde ich es wirklich machen!!!  bestimmt!

Oh ich bin so verliebt. Seit gestern ist unsere kleine Mischlingshündin Kessy bei uns. Sie ist so süß und ich würde sie am liebsten den ganzen Tag nur anschauen. Ich freue mich, dass sie mir uns zusammen Weihnachten feiert und nun ein Teil unsere Familie ist. Das war nämlich gar nicht so einfach ihr Herz zu erobern. Als wir sie im Tierheim gesehen haben, war sie sehr eingeschüchtert und hat sic gar nicht raus getraut aus ihrem Zwinger. Wir sind sie dann regelmäßig besuchen gefahren und habe so nach und nach ihr Vertrauen gekriegt. Jetzt ist sie ein vollkommen leibe rund aufgeschlossener Hund und ich denke, dass wir mit Kessy noch sehr viel Spaß haben werde. Und ich habe nun auch endlich einen Grund dreimal am Tag spazieren zu gehen – auch wenn mir das zugegebenermaßen bei diesem miesen Wetter nicht immer Spaß macht!

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